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Ultraschallgeführter lateraler femoraler Hautnerv

Ultraschall des N. cutaneus femoralis lateralis

Der N. cutaneus femoralis lateralis (LFCN) teilt sich in mehrere Äste, die die lateralen und anterioren Aspekte des Oberschenkels innervieren. Die variable Anatomie des N. cutaneus femoralis lateralis macht es schwierig, einen effektiven Block auf Basis von Orientierungspunkten durchzuführen.

LFCN hat aufgrund seiner Assoziation mit Meralgia paresthetica viel Aufmerksamkeit erhalten. Die Kenntnis seiner anatomischen Variationen ist auch entscheidend für die Verhinderung von Nervenverletzungen beim Einführen von Nadeln in das ASIS, beim Ernten der Knochentransplantate des vorderen Beckenkamms und bei anderen chirurgischen Eingriffen. LFCN-Transplantate können auch zur Reparatur von Gesichtsnervenverletzungen und Weichteilfehlern verwendet werden.

Untersuchungen belegen, dass die Rate erfolgreicher Anästhesien aufgrund der Verwendung anatomischer Orientierungspunkte nur etwa 40% betrug. Die Ultraschallführung ermöglicht jedoch ein genaueres Einführen der Nadel in die entsprechende Faszienebene, durch die das LFCN verläuft.

Welcher Ultraschallscanner eignet sich am besten für den lateralen femoralen Hautnerv?

Ein linearer Hochfrequenz-Ultraschallscanner eignet sich am besten zur Visualisierung des LFCN. SIFULTRAS-3.5 bietet dank seiner höheren Frequenz eine hervorragende Auflösung und ermöglicht es dem Arzt, das LFCN zu identifizieren, wenn der intermuskuläre Raum zwischen dem Muskel Tensor fasciae latae und dem Sartorius als anfänglicher sonographischer Orientierungspunkt verwendet wird.

Das LFCN wird typischerweise zwischen dem Tensor fasciae latae-Muskel (TFLM) und dem Sartorius-Muskel (SaM) sichtbar gemacht, 1–2 cm medial und inferior zur vorderen oberen Beckenwirbelsäule (ASIS) und 0.5–1.0 cm tief zur Hautoberfläche.

Die Ultraschallbildgebung (US) des LFCN ergibt eine ovale echoarme kleine Struktur mit einem überechoischen Rand, der im echoarmen Hintergrund leicht zu erkennen ist. Das LFCN kann proximal verfolgt werden, da es von der lateralen bis zur medialen Kante der oberflächlichen Faszie des SaM verläuft.

Die Seitenkante des SaM ist ein nützlicher Orientierungspunkt und kann daher während des gesamten Verfahrens verwendet werden. Der hintere Ast des LFCN kann manchmal über den vorderen Rand des TFLM gesehen werden.

Es gibt mehrere vielversprechende Studien über die Fähigkeit von Ultraschall bei der Bewertung des LFCN, die Verwendung der Ultraschallführung in der Regionalanästhesie zur Blockierung des LFCN und die Verwendung von Ultraschall in Nervenleitungsstudien des LFCN.

Referenz: Ultraschall des N. cutaneus femoralis lateralis bei asymptomatischen Erwachsenen, Ultraschallgesteuerte laterale femorale Hautnervenblockade.

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